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Kommunikation + Zivilcourage

Eine historische Spurensuche zu Orten der "Roten Kapelle" in Brandenburg

 

Die Beschäftigung mit dem Widerstand gegen das Nationalsozialistische Regime ist ein immer währender Prozess der Annäherung an die Geschichte und an die Handlungsmöglichkeiten von Menschen. Das schärft den Blick für eigene Entscheidungen und für die Auseinandersetzung mit Neonazismus, Rassismus und Antisemitismus.

 

Ein Projekt in Kooperation mit Libertas e.V.

 

Detaillierte Informationen auf http://www.kommunikation-zivilcourage.de/

 

 

Vorläufiger Programmüberblick (Stand: 19.5.09)

 

„Kommunikation und Zivilcourage – Orte der ‚Roten Kapelle’ in Brandenburg“

Auf den Spuren der „Roten Kapelle“ – Die Schauspielerin Marta Husemann

Donnerstag 2. Juli 18 Uhr

Filmmuseum Potsdam, Marstall/Breite Str. 1a, 14469 Potsdam

„Kuhle Wampe oder: wem gehört die Welt“, Film von Slatan Dudow

In dem 1932 aufgeführten Filmklassiker spielt Marta Wolter eine der Hauptrollen. Nach ihrer Entlassung aus dem Frauenkonzentrationslager Moringen gehört sie dem Freundes- und Widerstandskreis um Harro Schulze-Boysen an. Ende 1938 heiratet sie den drei Monate zuvor aus dem Konzentrationslager Buchenwald entlassenen Kommunisten Walter Husemann. Mitte September 1942 im Ermittlungskomplex „Rote Kapelle“ festgenommen, bleibt sie bis Kriegsende inhaftiert. Ihr Mann wird am 13. Mai 1943 in Berlin-Plötzensee ermordet.

Einführung Dr. Hans Coppi, Gedenkstätte Deutscher Widerstand

Liebenberger Freundeskreis Libertas e.V. und Zeitpfeil e. V. in Kooperation mit dem Filmmuseum Potsdam

Eintritt: 3 Euro

 

„Kommunikation und Zivilcourage – Orte der „Roten Kapelle“ in Brandenburg“

„Der 20. Juli“, Film von Falk Harnack, Drehbuch: Günther Weisenborn

Dienstag 7. Juli 18 Uhr

Filmmuseum Potsdam, Marstall/Breite Str. 1a, 14469 Potsdam

Im Jahr 1955 beschäftigten sich gleich zwei Filme mit den „Männern des 20. Juli“. Neben dem Film „Es geschah am 20. Juli“ (Regie: Georg Wilhelm Pabst) entstand der Film „Der 20. Juli“, der 1956 mit dem deutschen Filmpreis 1956 ausgezeichnet wurde. Im Mittelpunkt des „20. Juli“ stehen die Motive des Widerstands um Stauffenberg. Anliegen war es, die westdeutsche Bevölkerung über die Hintergründe und Ansichten des militärischen Widerstands aufzuklären. Aus der heutigen Perspektive betrachtet, gibt der Film auch Auskunft über den öffentlichen Umgang mit der nationalsozialistischen Vergangenheit in den 1950er Jahren.

Liebenberger Freundeskreis Libertas e.V. und Zeitpfeil e. V. in Kooperation mit dem Filmmuseum Potsdam

Eintritt: 3 Euro

 

„Kommunikation und Zivilcourage – Orte der ‚Roten Kapelle’ in Brandenburg“

Veranstaltung Harro Schulze-Boysen zum 100. Geburtstag

Mittwoch 2. September, Uhrzeit siehe www.kommunikation-zivilcourage.de

Bundesministerium für Finanzen, Berlin, Wilhelmstrasse 97, 10117 Berlin

Harro Schulze-Boysen arbeitet von 1934 bis zu seiner Festnahme am 30. August 1942 im Reichsluftfahrtministerium. Im Jahre 1941 ist er im Generalstab der Luftwaffe in Wildpark-West tätig. Er gehörte zu den aktivsten Mitstreitern in einem Netzwerk von Widerstandskreisen, die von der Gestapo dem Fahndungskomplex „Rote Kapelle“ zugeordnet wurden. Im Bundesfinanzministerium erinnert eine Ausstellung an Harro Schulze-Boysen, der am 22. Dezember 1942 ermordet wurde.

Freundeskreises Libertas e.V. in Zusammenarbeit mit dem Bundesministerium für Finanzen

 

„Kommunikation und Zivilcourage – Orte der ‚Roten Kapelle’ in Brandenburg“

September 2009 – Der genaue Termin wird auf der Homepage www.kommunikation-zivilcourage.de bekannt gegeben.

Zweitägiges Seminar

Im September findet ein zweitägiges Projekttreffen der verschiedenen Projektgruppen in einer schön gelegenen Tagungsstätte in Brandenburg statt. Hier sollen sich die Gruppen gegenseitig kennen lernen und ihre Ergebnisse präsentieren. Dabei wollen wir uns von den Begegnungsformen der Mitstreiter der „Roten Kapelle“ inspirieren lassen und bei Musik, kulturellen Aktivitäten und Spaziergängen das Leben genießen und ins Gespräch kommen.

 

„Kommunikation und Zivilcourage – Orte der ‚Roten Kapelle’ in Brandenburg

Libertas Schulze-Boysen und die „Rote Kapelle“

Schloss und Gut Liebenberg
Parkweg 1
16775 Löwenberger Land

Sonntag 22. November, 15 Uhr

Libertas Haas-Heye wächst auf dem Gut ihres Großvaters, des Fürsten Philipp Eulenburg zu Hertefeld auf. Im Sommer 1936 heiratet sie in Liebenberg den Angestellten im Luftfahrtministerium Harro Schulze-Boysen, der einen Freundes- und Widerstandskreis um sich schart Am Liebenberger Lankesee treffen sich Pfingsten 1939 und 1940 Freunde des Widerstandskreises um Harro Schulze-Boysen. Im Ermittlungskomplex „Rote Kapelle“ festgenommen werden Libertas und Harro Schulze-Boysen am 22. Dezember in Berlin-Plötzensee ermordet.

Freundeskreis Libertas e.V., Zeitpfeil e.V. in Kooperation mit DKB Stiftung für gesellschaftliches Engagement

Weitere Informationen unter www.kommunikation-zivilcourage.de