17.02.2012, 14 - 18:30 Uhr im Haus der Natur, PotsdamObwohl alle Teile Brandenburgs eine vielfältige Landschaft von Erinnerungs- und Geschichtsorten zur DDR-Vergangenheit aufzuweisen haben, werden bisher nur wenige von ihnen als Lernorte genutzt.
Thematisch sind die bisher breiter genutzten Angebote zudem auf politische Verfolgung und Teilung auf der einen und Alltagskultur auf der anderen Seite beschränkt, meist ohne dass diese Bereiche miteinander in Beziehung gesetzt werden. Die Veranstaltung soll dazu beitragen, das Spektrum nutzbarer Lernorte der historisch-politischen Bildung zum Thema DDR in Brandenburg zu erweitern.
Dabei soll das Potenzial bisher wenig genutzter Einrichtungen vorgestellt werden und nach den Möglichkeiten gefragt werden, generische Orte wie Schulen, Kulturhäuser oder Betriebe für das historische Lernen nutzbar zu machen. Gerade die Erschließung von Lernorten zu Bereichen wie Landwirtschaft, Wirtschaft, Bildungssystem sowie Kultur und Kunst kann einen integralen Vermittlungsansatz befördern.
Im Werkstattgespräch werden zunächst grundlegende Fragen und methodische Ansätze diskutiert. Der zweite Teil bietet ein Forum für verschiedene Projektbeispiele und -ideen und dient der Weiterentwicklung von Konzepten und zur Vernetzung von Akteuren.
Die Veranstaltung möchte so zur methodisch-didaktischen und inhaltlichen Weiterentwicklung der Vermittlung von DDR-Geschichte in Brandenburg beitragen.
14 Uhr - 16 Uhr | Fragen, Probleme und Grundlagen
16:30 Uhr - 18 Uhr | Projektbeispiele und -ideen
18 Uhr – 18:30 Uhr | Abschlussdiskussion
Im Anschluss laden wir zu einem Imbiss ein.
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Ansprechpartner: Paul Predatsch, Christian Ernst
Eine Anmeldung ist nicht Voraussetzung zur Teilnahme, erleichtert uns jedoch die Planung.
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Flyer zur Veranstaltung (1,92 MB)